Schmetterling startet OTDS-Verarbeitung mit FTI-Daten

Gschwand/München/Berlin Seit Ende September sind im Schmet­terling Beratungs- und Preisvergleichssystem Vanessa sowie in der Internet Booking Engine Urania die Hotel-Daten der Veranstaltermarke FTI Touristik im OTDS-Format verfügbar. Die Reiseangebote liegen damit in einer höheren Datenqualität und -quan­tität vor als mit den zuvor verwendeten Formaten INFX und KATI.

schmetterlingGemeinsam mit FTI gelingt Schmetterling der Einstieg in die OTDS-Verarbeitung. Als erster Meilenstein wurde die Integration der Nur-Hotel-Daten erfolgreich abgeschlossen, nun fol­gen die Pauschal- und Bausteinreisen von FTI Touristik sowie alle weiteren Veranstaltermar­ken der FTI GROUP. Mit Schauinsland-Reisen steht im Anschluss der nächste Veranstalter für die OTDS-Migration bereit.

„Die Datenqualität der Nur-Hotel-Angebote der FTI Touristik in Vanessa ist mit der Umstel­lung auf OTDS deutlich gestiegen“, konstatiert Tanja Vodermayer, Head of Datamanagement bei FTI GROUP. Aktuell werden demnach 96% der Preise korrekt angezeigt, zudem sind 93% aller Angebote verfügbar. Mit INFX lagen diese Werte bei 83% respektive 81% . Auch die Angebotsmenge konnte gesteigert werden, da das regelbasierte Format eine schnellere Produktion und Verarbeitung der Daten ermöglicht. So sind seit der Umstel­lung rund 530 Millionen Nur-Hotel-Angebote der FTI Touristik integriert; mit INFX waren es 300 Millionen.

Das Team um den Schmetterling IT-Leiter Ömer Karaca hat die Datenverarbeitung in nur zehn Wochen fit für OTDS gemacht. „Angesichts der Komplexität des Formats und der FTI-Produktregeln ist das vergleichsweise schnell“, erläutert Karaca. „Das qualitativ hochwertige FTI-OTDS und die ausführliche OTDS-Dokumentation haben uns die Arbeit sehr erleichtert.“

Der OTDS-Verein begrüßt die Tatsache, dass mit dem langjährigen Vereinsmitglied Schmet­terling ein weiteres Vertriebssystem OTDS-Daten verarbeitet. Geschäftsstellenleiterin Steffi Schweden freut sich: „Dass OTDS-Daten nun auch an Schmetterling geliefert werden kön­nen, unterstützt die Etablierung unseres offenen Formats als touristischen Datenstandard und ist ein weiterer Schritt, um alte und unflexible Datenformate zu ersetzen.“